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Sabine Scheuch
Heilpraktikerin
Klassische Homöopathie

Frauen-Naturheilpraxis für Klassische Homöopathie
Eisenacher Straße 71, 10823 Berlin Tempelhof-Schöneberg, Tel: 030 / 6128 1030
     
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Die Heilungsreaktion

Homöopathische Globuli in einer Arzneimittel-Rolle.

Im Zusammenhang mit der homöopathischen Behandlung fällt oftmals der Begriff "Erstverschlimmerung". Dabei handelt es sich um eine eventuelle kurzfristige Verschlechterung der bereits vorhandenen Symptome. Dies ist möglich, muß aber nicht unbedingt geschehen. Falls doch, dann darf diese Erstverschlimmerung nicht lange anhalten und sie ist durchaus positiv zu bewerten, da es danach definitiv bergauf geht.
Es wird davon ausgegangen, dass das Mittel die Selbstheilungskräfte angeregt hat und es sich hierbei um eine Heilungsreaktion handelt, die sich allemal lohnt, ähnlich wie das Setzen von Akupunkturnadeln schmerzen kann, um danach eine Besserung der Symptome herbeizuführen.


Miasmen

Homöopathie regt bei körperlichen und psychischen Beschwerden die Selbstheilungskräfte an.

Welche Art von Erkrankung ein Mensch bekommt, ist in der Regel oftmals davon abhängig, was er vererbt bekommen hat. Daraus entsteht eine Anfälligkeit oder auch Disposition. Die Veranlagung zu bestimmten Erkrankungen liegt oft in der Familie, bekannt beispielsweise bei Herzerkrankungen, Krebs, Alkoholismus oder Diabetes mellitus.

Die meisten chronischen Krankheiten können letztlich auf die Erkrankungen in der Familie zurückgeführt werden. In der Miasmenlehre der Homöopathie wird davon ausgegangen, dass sämtliche chronischen Krankheiten auf drei bzw. vier Grundkrankheiten zurückgeführt werden können. Durch die Berücksichtigung der Vererbungslehre "Miasma" = erbliche "Verunreinigung") bei der homöopathischen Mittelwahl können sowohl chronische Krankheiten geheilt als auch vererbte Veranlagungen aufgehoben werden.


Die Folgebehandlung

Homöopathische Mittel in verschiedenen Potenzen für unterschiedliche Dosierung.

Nach der Einnahme des verschriebenen Mittels wird eine längere Zeit (in der Regel 5 Wochen) abgewartet und dann folgt die erste Folgekonsultation bei der Homöopathin. Der/Die PatientIn berichtet über die vergangene Zeit seit der Anamnese und eventuell festgestellte Veränderungen und die Behandlerin fragt jeweils nach, was ihr wichtig erscheint, um abschätzen zu können, wie das verordnete Mittel gewirkt hat und um zu der Entscheidung zu kommen, was als nächstes zu tun ist.

Die Heilpraktikerin entscheidet dann, ob die Mittelreaktion weiter abzuwarten ist, ob ein neues, anderes Mittel verschrieben werden muß oder ob die Potenz oder die Dosierung des verabreichten Mittels verändert werden sollte. Im weiteren Verlauf finden etwa alle 6 bis 8 Wochen ähnliche Folgekonsultationen bei der Heilpraktikerin statt bis der erwünschte Heilungserfolg erreicht ist und keine weitere Mittelgabe mehr notwendig ist.


Feedback

Anders als in der Schulmedizin stehen bei der klassisch homöopathischen Therapie Behandlerin und PatientIn in ständigem Austausch. Treten beispielsweise nach der Mittelgabe Symptome auf oder gibt es bei dem/der PatientIn wichtige körperliche oder psychische Veränderungen, sollte die Heilpraktikerin telefonisch darüber informiert werden. Die Homöopathin begleitet also aktiv den Heilungsverlauf.


Der Heilungsverlauf

Heilung ohne Nebenwirkungen und Gegenanzeigen durch Anregung der Selbstheilungskräfte.

Es gibt gewisse Grundsätze, die als Richtlinien gelten, was den Verlauf der Heilung betrifft, so wird beispielsweise gesagt, dass eine Heilung mit homöopathischen Mitteln von innen nach außen und von oben nach unten im Körper verläuft. Von innen nach außen bedeutet, dass zum Beispiel psychische Probleme bzw. "Krankheiten" oder Organschäden verschwinden und dafür ein Hautausschlag auftritt, der dann im günstigsten Fall von oben am Körper nach unten verschwinden sollte.

Genauso wie jeder Mensch verschieden ist, sind auch dies nur Richtlinien, die der Heilpraktikerin einen Hinweis geben können, wie die Heilung verläuft, wie die Mittelgabe zu bewerten ist und was als nächstes zu erwarten ist. Ein Hautausschlag ist jedoch generell als ungefährlicher einzustufen als ein Organschaden oder eine psychische Irritation. Ähnlich wie es auch in der Schulmedizin mittlerweile als bewiesen gilt, dass (z. B. durch Cortisoncremes) lange unterdrückte Hautausschläge (etwa bei Neurodermitis) zu Asthma führen können, welches natürlich gefährlicher ist als die Hauterkrankung.

Eine weitere Richtlinie ist die Heilung von Erkrankungen im umgekehrten zeitlichen Verlauf des Auftretens. War also im Ablauf des Lebens des/der PatientIn zuerst die Neurodermitis da und später folgten die Atemprobleme, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei der homöopathischen Behandlung sich zuerst die Atemschwierigkeiten verabschieden und danach erst der Hautausschlag, relativ groß. Es wird in der Regel von einem Schichtenmodell ausgegangen, bei dem im Laufe des Lebens eines Menschen durch medikamentös unterdrückte Krankheiten (Antibiotika, Cortison usw.), durch Impfreaktionen, durch seelische Schocks oder auch durch heftige Erkrankungen, Operationen oder Ähnliches sich eine Art von Schutzschichten aufbauen, die bei der Behandlung in umgekehrter Reihenfolge wieder entfernt werden müssen. Diese Schutzschichten zeigen sich durch geistige, psychische oder körperliche Symptome. Durch das hundertprozentig zu einem Menschen und dessen Geschichte passende Mittel, das sogenannte "Similimum" können auch mehrere oder sogar alle Schichten auf einmal beseitigt werden - dieses Mittel zu finden ist aber verständlicherweise sehr schwierig und häufig gar nicht möglich. Wird ein dem Similimum ähnliches Mittel gefunden, verschwinden die Schutzschichten und die dazugehörigen Symptome nach und nach im Laufe der Behandlung.